
Wir zeigen die Installation des Betriebssystems Fedora 43 mit KDE-Plasma Desktop und neuem Installer.
Die einzelnen Schritte:
- das ISO-Image von der Herstellerseite herunterladen
- einen bootfähigen USB-Stick erstellen
- den Computer vom USB-Stick starten und
- das Betriebssystem installieren
Laden sie die Image-Datei direkt von der Herstellerseite: fedoraproject

Für die meisten Rechner ist die Datei mit der Bezeichnung „Für Intel und AMD …“ richtig.
Nach dem Download
- sollten Sie prüfen, ob die heruntergeladene Datei fehlerfrei ist
- mit dem heruntergeladenen ISO-image einen bootfähigen USB-Stick erstellen
- den Rechner vom USB-Stick starten
Anleitungen für alle drei Schritte finden Sie in unseren Beiträgen:
Installation
Der Computer startet mit einem Live-Betriebssystem, das Sie direkt ausprobieren können. Lediglich die Einstellungen, die Sie hier vornehmen, werden nicht gespeichert.
Ein Willkommen-Fenster bietet auf mehreren Seiten einen ersten Überblick über das, was Sie da erwartet. Sie können aber auch gleich die Installation starten.

Die Schaltfläche „Install to Hard Drive“ öffnet das Installationsprogramm.
Im ersten Schritt wählen Sie die Sprache für die Benutzeroberfläche, die meist bereits umgestellt ist, wenn eine Netzwerkverbindung besteht. Im unteren Bereich stellen Sie die Tastaturbelegung ein.

Bestätigen Sie mit „Nächste“.
Datum und Zeitzone werden eigentlich automatisch angepasst. Falls nicht, ändern Sie die Einträge. Die Zeitzone sollte auf Europa und Berlin gestellt sein.

Verfügt Ihr Rechner über mehrere SSDs, müssen Sie nun das Installationsziel – also eine SSD – auswählen. Sie können hier auch entscheiden, ob Fedora neben einem bestehenden Betriebssystem installiert werden soll oder ob alle vorhandenen Partitionen gelöscht werden sollen, einschließlich vorhandener Betriebssysteme. Für den Einstieg empfehlen wir die zweite Option.

Sie können die Festplatte verschlüsseln und vergeben dann an dieser Stelle ein Passwort für die Verschlüsselung.

Im nächsten Schritt erstellen Sie ein Benutzerkonto. Geben Sie Ihren Benutzernamen ein und vergeben Sie ein Passwort für dieses Konto. Ein Root-Benutzerkonto sollten Sie nicht anlegen.

Anschließend erhalten Sie eine Übersicht über die zuvor getroffenen Einstellungen. Der Button „Speichermedien löschen und installieren“ startet die eigentliche Installation.

Eine Fortschrittsanzeige informiert über die aktuellen Aktionen.

Wurde die Installation erfolgreich abgeschlossen, führt Sie der Button zum Live-System zurück.

Von dort aus fahren Sie den Rechner herunter oder starten Sie ihn neu.

Entfernen Sie dann den USB-Stick, bevor der Rechner wieder hochfährt, damit die installierte Version des Betriebssystems gestartet wird und nicht erneut das Live-System des USB-Sticks.
Es empfängt Sie entweder ein Dialog für das Entsperren der Festplatte, wenn Sie eine Verschlüsselung angelegt haben oder gleich der Anmeldebildschirm für das Benutzerkonto. Geben Sie hier Ihr Benutzer-Passwort ein.

Es wird erneut der Willkommen-Dialog angezeigt.

Und der Desktop mit einer unteren Fensterleiste, ähnlich einem Windows-System. Als erstes sollten Sie verfügbare Aktualisierungen installieren. Ein entsprechender Hinweis wird in der Fensterleiste angezeigt. Klicken Sie ihn an, öffnet sich automatisch die Softwareverwaltung mit dem Namen „Discover“.

Die Aktualisierungen werden automatisch gesucht.

Ist die Liste der Aktualisierungen vollständig geladen, starten Sie das Update mit der Schaltfläche „Alle aktualisieren“.
Die Schaltflächen für Standby, Abmelden oder Herunterfahren des Rechners finden Sie über einen Klick auf das Fedora-Logo ganz links in der Leiste oder per Druck auf die Windows / Meta -Taste.

Ausblick
In einem der nächsten Beiträge erklären wir, wie man den KDE-Desktop mit Zugangshilfen für den Bereich Sehen anpassen kann. Und das ist wirklich einen Blick wert, das KDE-Team hat viele sinnvolle Funktionen eingebaut.
